Ein Audi Pick-up?
Auch wenn dies noch lange keine Bestätigung dafür ist, dass ein neues Modell auf dem Weg ist, äußerte sich Audi-CEO Markus Duesmann dazu: „Ich kann nicht versprechen, dass wir einen bauen werden, aber wir prüfen diese Möglichkeit. Tatsächlich werden wir – vielleicht schon in nicht allzu ferner Zukunft – etwas präsentieren.“
Wie zuerst von Autocar berichtet wurde, sprach Duesmann vor dem jährlichen Gewinnbericht des Konzerns gemeinsam mit Vertretern der drei anderen Marken der Audi Group – Bentley, Lamborghini und Ducati – mit Reportern.
Seine Aussagen deuten darauf hin, dass zumindest ein Konzeptfahrzeug präsentiert werden könnte.
Sollte ein solches Fahrzeug tatsächlich auf den Markt kommen, würde es zweifellos auf der Plattform des Ford Ranger basieren, da diese auch die Grundlage für die kommende Generation des Volkswagen Amarok bildet. Der in Silverton, Südafrika, gebaute Pick-up wird voraussichtlich mit einem 2,0-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor oder einem 3,0-Liter-V6 erhältlich sein. Die Umwandlung des Volkswagen-Modells in ein Fahrzeug der Schwestermarke Audi wäre daher vergleichsweise einfach, auch wenn ein individuell gestalteter Innenraum erhebliche zusätzliche Kosten verursachen würde.
Eine weitere Möglichkeit wäre, dass Audi die MEB-Plattform der Elektrofahrzeuge von Volkswagen nutzt, um einen Lifestyle-Pick-up zu entwickeln, der besonders gut für den amerikanischen Markt geeignet wäre. Dies würde außerdem die gemeinsame Nutzung von Technologien und Daten mit anderen Mitgliedern des Volkswagen-Konzerns ermöglichen.
Der brasilianische Designer Kleber Silva ließ sich von Audi inspirieren und erstellte eine Darstellung davon, wie ein solcher Pick-up aussehen könnte. Ausgehend von den Designelementen der Q-SUV-Baureihe und deren Übertragung auf den kommenden Ford Ranger entstand ein elegantes und zugleich realistisches Design, das beinahe direkt aus Ingolstadt stammen könnte.
Wie gefällt euch die Idee eines Audi Pick-ups auf dem Markt?