Ein einzigartiges Dodge-Konzept aus dem Jahr 1967

Autor: Content Pickup - Kategorien : Pickup

Anfang der 1960er-Jahre, während seines letzten Studienjahres im Bereich Industriedesign am Pratt Institute, nahm Harry Bentley Bradley ein Stellenangebot von General Motors an. Nach seinem Umzug nach Detroit arbeitete Bradley zusätzlich unter dem Pseudonym „Mark Fadner“ an freien Designprojekten, um die Unternehmensrichtlinien von GM einzuhalten.

In Detroit lernte Bradley Mike und Larry Alexander kennen – besser bekannt als die Alexander Brothers, die für ihre außergewöhnlichen Fahrzeugumbauten berühmt waren. Sie beauftragten Bradley damit, eine futuristische Version des Dodge A100 Pick-ups von 1965 zu entwerfen, der als Showfahrzeug präsentiert werden sollte.

Das Ergebnis war ein äußerst außergewöhnliches Design. Unten sehen Sie den originalen Pick-up sowie Bradleys Konzept:

Ist Ihnen aufgefallen, dass dem Fahrzeug die Vordertüren fehlen?

Das liegt daran, dass der legendäre Dodge Deora völlig anders konstruiert wurde. Anstelle herkömmlicher Türen verfügte die Fahrerkabine über eine nach vorne öffnende Einstiegsklappe. Der Fahrer musste diese Klappe öffnen, in das Fahrzeug steigen und sich anschließend auf den Fahrersitz setzen.

Der Dodge Deora wurde 1967 auf der Detroit Autorama vorgestellt und entwickelte sich sofort zu einem großen Erfolg. Das Fahrzeug gewann mehrere Auszeichnungen und erhielt einen zweijährigen Leasingvertrag von Chrysler, das den Deora als offizielles Konzeptfahrzeug präsentierte. So ikonisch war das Modell, dass es 1968 zu den ersten 16 Hot-Wheels-Fahrzeugen gehörte.

Wie gefällt Ihnen dieses Konzept?

Würden Sie ihn gerne fahren?

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